Therapiesetting

Das Therapiesetting beinhaltet sowohl die direkte Arbeit mit den Klient:innen, als auch die jeweils notwendige Umfeldarbeit sowie die Vor- und Nachbereitung. In der Regel findet die Therapie im Einzelsetting in unserem Beratungs- und Therapiezentrum statt. Je nach Notwendigkeit und Therapieziel sind andere Orte (z.B. zu Hause oder in der Schule) zu wählen. Es kann ein Therapieziel sein, mehrere Klient:innen in ein Gruppensetting zu integrieren. In der Therapiestunde wechseln sich Elemente der Anforderung und Förderung, mit Elementen der Entspannung und Ruhe ab. Dies ist wichtig, um den Sicherheitsbedürfnis und Wohlbefinden der Klient:innen Rechnung zu tragen und um Überforderungssituationen zu vermeiden.

Wir beginnen  mit der Förderung unserer Klient:innen im Einzelsetting.

Die ersten Wochen/Monate, dies ist individuell verschieden, verbringen wir mit dem Beziehungsaufbau. Dies hat zum Ziel, das die Klient:innen Sicherheit und Vertrauen zum Therapeut:innen, den Räumlichkeiten und der Situation entwickeln, damit eine Grundlage für die weitere therapeutische Arbeit entsteht und diese möglichst erfolgreich verläuft. Bei Bedarf können besonders am Anfang der Therapie Vertrauenspersonen mit eingebunden werden.

Bei Klient:innen mit sehr starken Verhaltensauffälligkeiten, wie z.B. Aggressionen, wird bei Kostenübernahme die Therapie im Team mit zwei Therapeut:innen begleitet.